Das Thema, das vielen Hausbesitzer bewegt und gleichzeitig Sorgen bereitet, sind Wärmepumpen. Das umweltfreundliche Heizsystem ist nicht nur bei den Hausbesitzern sehr beliebt, sondern auch bei den Dieben. Die hohen Anschaffungskosten sind ebenfalls ein Grund zur Sorge. Nicht jeder hat das Geld dazu. Es stellt sich aber auch die Frage, ob der Wohnraum ausreichend warm wird. Viele Menschen befürchten außerdem, dass sie zu laut seien.
Wärmepumpen sind in aller Munde. Es stellen sich allerdings einige Fragen. Eine berechtigte Frage ist die nach dem Diebstahlschutz. Denn neuerdings sind Wärmepumpen ein beliebtes Ziel von Dieben. In einer einfachen Wohngebäudeversicherung ist beispielsweise bei der Debeka der Diebstahl auf einem versicherten Grundstück bis zu 10.000 Euro beitragsfrei versichert. Die Besonderheit ist, dass diese Wärmepumpen nicht im Gebäude installiert sein müssen. So liefert für diese und andere Fragen die Debeka, eine der großen Versicherungsgruppen von Deutschland, die passenden Antworten.
Hohe Anschaffungskosten sorgen viele Kunden
Auch das Thema Anschaffungskosten ist ein weiterer nicht ganz unbedeutender Punkt, denn nicht jeder Hausbesitzer hat das Geld für die hohen Anschaffungskosten. Hier stellt sich die Frage, ob sich der Kauf überhaupt rentiert, denn es geht um mehrere Tausend Euro. Langfristig gesehen kann mit einem solchen Heizsystem Geld gespart werden, wenn ein Modell gewählt wird, das mit wenig Strom viel Wärme abgibt. Diese finanzielle Belastung kann durch Fördergelder und Steuervergünstigungen gemildert werden.
Manche Hausbesitzer machen sich darüber hinaus Sorge wegen der Lärmbelästigung. Schließlich will man keinen Streit mit den Nachbarn. Fast geräuschlos sind Grundwasser- und Erdwärmepumpen. Die Ventilatoren von den Wärmepumpen sind es jedoch nicht. Der Lautstärkepegel liegt bei 30 und 50 Dezibel. Sie erreichen Lautstärken von Flüstern bis hin zum normalen Gespräch. Es gibt Geräte, die in einen leiseren Nachtmodus schalten. Obendrein sollte der Abstand zum Nachbarhaus beachtet werden. Hecken schlucken den Schall, nackte Wände hingegen reflektieren ihn.
Sind die Wärmepumpen auch effizient?
Außerdem stellt sich die Frage nach der Effizienz der Wärmepumpe. Wichtig ist bei der Anschaffung, dass ein Modell gewählt wird, das für den Wärmebedarf ausreichend ist. Dafür ist eine Wärmebedarfsberechnung durch Fachleute notwendig. Eine Verbesserung der Effizienz funktioniert auch mit einem intelligenten Regelungssystem. Die optimalen Systeme sind Fußboden-, Wand- und Deckenheizungen. Wichtig sind zudem eine gute Dämmung und große Heizkörper.
Wie sieht es mit der Wartung von Wärmepumpen aus? Mit einer regelmäßigen Wartung durch Fachleute sichert sich die Eigentümer die optimale Leistung und eine lange Lebensdauer der Wärmepumpe. Denn Zuverlässigkeit ist bei Heizsystemen schließlich von hoher Bedeutung.


















Wärmepumpen
Sehr geehrte Redaktion
Als Erstes möchte ich auf den Satz von der Erhaltung der Energie hinweisen, welchen ich in meiner Grundschulzeit kennengelernt habe und der meines Wissens unabhängig von politischen Ambitionen besteht. Ob eine Wärmepumpe ein Haus heizen kann, hängt desweiteren von der benötigten Heizlast ab, den die Gewinnung der Wärme erfolgt aus einer Temperaturdifferenz, welche, man höre und staune, mit fallender Außentemperatur (z.B. Luftwärmepumpe ) einfach geringer wird. Ja, ein neues und modernes Haus kommt diesem entgegen, doch Häuser bis zu den 90ziger Jahren, vorallem im MFH-Bereich werden dem nicht gerecht. Dazu kommt die Leistungsfähigkeit der Netzbetreiber. So ist für die Versorgung der Wärmepumpen eine Transformation der Netzspannungen auf 230/240V notwendig, denn der Transport durch die vorhandenen Netze erfolgt zu wesentlich höheren Spannungen. Für diese Transformation werden Trafos benötig! Wir haben bereits die Erfahrung mit der Verfügbarkeit von Trafos in Deutschland gemacht und ich kann nur eine Recherche empfehlen – diese wird Erstaunliches zu Tage fördern. Zuletzt erlaube ich mir noch den Hinweis über unsere Leistungsfähigkeit im netzausbau. Seit über 30 Jahren wird in Deutschland an einem Funknetz gebastelt und trotzdem falle ich auch in Großstädten von einem Funkloch ins andere, weshalb mir der Glaube fehlt, das zeitnah ein Stromnetz zur Verfügung stehen wird, welches die notwendige Versorgung der Wärmepumpen, Ladesäulen, der Digitalisierung und nicht zuletzt der stetig größer werdenden Anzahl von häuslichen Elektrogeräten ( Raumluftfilter, Klimaanlagen, etc ) sicher stellen wird. Vor 1998 kursierte die Behauptung, dass die DDR 4 Feinde hätte – Frühling, Sommer, Herbst und Winter – heute würde ich für Deutschland erweitern wollen um Tag und Nacht!
Mit freundlichen Grüßen
Rex Gordon Paerisch